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Warum ein gutes Pils echtes Handwerk ist

Datum: 30.Juli 2026 Von: Das Team der Neumarkter Lammsbräu
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  • Lammsbräu Bio-Bier
  • Lammsbräu Bio-Bier

 

Es gibt diesen Moment: Das Glas ist frisch eingeschenkt, die Schaumkrone glitzert und beim ersten Schluck breitet sich diese feine, klare Bittere aus, die ein Pils so unverwechselbar macht. Kein Schnickschnack, keine Süße, die sich vordrängt – einfach ein ehrliches, feinherbes, erfrischendes Bier. Aber wusstest du, wie viel Präzision und Handarbeit in diesem Schluck stecken?

Bei unserem Bio-Pils von Neumarkter Lammsbräu spielt eine Zutat die Hauptrolle: Bio-Naturdoldenhopfen aus fränkischen Hopfengärten. Und das ist alles andere als selbstverständlich.

 

Ganze Dolde statt Pellets - warum das ein Unterschied ist

Die meisten Brauereien arbeiten mit Hopfenpellets oder -extrakten. Praktisch, gut dosierbar, lange haltbar. Wir von Neumarkter Lammsbräu gehen bewusst einen anderen Weg und verwenden ausschließlich die ganze Hopfendolde – also die unverarbeitete Blüte der Hopfenpflanze, so wie sie im Hopfengarten gewachsen ist.

In dieser Dolde steckt alles, was dem Bier später seinen Charakter gibt: die Bitterstoffe und die Aromen. Beim Kochen der Würze lösen sich diese Bestandteile aus dem Hopfen und gehen ins Bier über. Wie kräftig die Bittere am Ende ausfällt, hängt dabei nicht allein von der Menge ab, sondern auch von der Sorte, dem Zeitpunkt und der Art der Hopfengabe. Präzisionsarbeit eben.

Der entscheidende Punkt: Die Dolde wird nicht zerkleinert, konzentriert oder verdichtet. Der Rohstoff bleibt in seiner ursprünglichen Form Teil des Brauprozesses – für Bierfans, die es genau wissen wollen, ein interessantes Detail.

 

Bio-Hopfen: Kultur mit Anspruch und viel Handarbeit

Hopfen ist übrigens eine Diva unter den Nutzpflanzen. Er will gepflegt werden, klettert meterhoch an seinen Gerüsten empor und reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse. Im Bio-Anbau steigt der Aufwand noch einmal deutlich, denn hier wird auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutz und künstliche Düngemittel verzichtet. Was das bedeutet? Deutlich mehr Handarbeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Sorgfalt bei jedem Arbeitsschritt.

Unseren Bio-Naturdoldenhopfen beziehen wir von Neumarkter Lammsbräu von Hopfenbauern aus der Hersbrucker Region. Die Sorten haben edle Namen wie Polaris, Cascade, Saphir, Opal und Smaragd – sie stehen für unterschiedliche Aromaprofile.

Bio macht Hopfen dabei nicht per se „besser". Allerdings steht die EU-Öko-Verordnung für eine klar definierte Anbauweise ohne Ackergifte und für einen Rohstoff, dessen Herkunft und Verarbeitung zwingend vorgeschrieben nachvollziehbar sind. Darüber hinaus schätzen wir von Neumarkter Lammsbräu das unverfälschte Aroma der Naturdolden.

 

 

Großer Auftritt im Sudhaus

Bevor jedoch auch nur ein Hauch Hopfen ins Spiel kommt, beginnt der Brauprozess mit der Gerste. Und hier haben wir von der Neumarkter Lammsbräu einen Vorteil, den keine andere Brauerei hat: eine eigene Bio-Mälzerei.

Der Hopfen hat einen großen Auftritt im Sudhaus, wo das geschrotete Bio-Malz mit Wasser vermischt und erhitzt wird, was man „maischen“ nennt. Nach dem Läutern bleibt die Würze übrig: die Flüssigkeit, aus der später Bier wird. Diese Würze wird anschließend zusammen mit dem Bio-Doldenhopfen gekocht. Danach folgen Gärung und Lagerung, bis das Bier reif für die Abfüllung ist.

Das Ergebnis: ein strohgelbes, untergäriges Pils mit ausgeprägter Hopfennote und mildherbem Geschmack, das beim Öffnen „zzzischt“ und Lammsbräu-Fans seit Jahrzehnten begeistert.

 

Fazit: Ein einfaches Bier? Von wegen!

Es stimmt, ein Pils sieht im Glas so unkompliziert aus und besteht – wie jedes Bier – aus nur wenigen Zutaten. Doch hinter dieser Spezialität steckt eine Menge: Vom aufwendigen Bio-Anbau mit viel Handarbeit bis hin zum Können unserer Malzmeister und Brauer. All das zeigt, wie viel Handwerkskunst und Erfahrung in einem scheinbar simplen Bier stecken.

Wer Pils mag, ist übrigens mit seiner Begeisterung bei Weitem nicht allein. Pils ist unangefochten die Nummer 1 unter allen Bier-Sorten und hat bundesweit einen Marktanteil von knapp 50 Prozent, gefolgt von Hellbieren und alkoholfreien Bieren, von denen wir von Neumarkter Lammsbräu ebenfalls eine große Vielfalt bieten. Auch dazu kannst du mehr in unserem Blog erfahren!

 

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