Ein paar Antworten auf eine Frage, die du dir noch nie gestellt hast.
Vorweg: Wir beantworten hier nicht die Frage, weshalb man ab und zu ein Radler trinken sollte. Die Antwort liegt auf der Hand: Es gibt an einem heißen Sommertag kaum etwas Erfrischenderes. Und wenn wir konkret vom Neumarkter Lammsbräu Bio-Naturradler alkoholfrei sprechen, gilt: Es gibt auch kaum etwas, das besser schmeckt!
Ganz klar, die spritzige Mischung aus Bier und Zitronen-Limo ist längst ein Klassiker der deutschen Biergarten-Kultur. Doch woher hat das beliebte Getränk eigentlich seinen Namen? Das ist die Frage, mit der wir uns hier einmal befassen wollen, obwohl du sie dir möglicherweise noch nie gestellt hast.
Und hier kommt auch schon die Antwort, die die wenigsten sonderlich erstaunen dürfte: Die Bezeichnung hat tatsächlich etwas mit Fahrrad fahren zu tun. Allerdings ist die ganze Geschichte zum Glück ein wenig interessanter, deshalb lohnt es sich, hier noch ein wenig weiterzulesen. Also bleib noch ein wenig dran!
Vom "Radlermaß" zum "Radler"
Zunächst einmal ist „Radler“ eine Abkürzung, ursprünglich hieß es „Radlermaß“ und gemeint war entsprechend auch ein ganzer Liter. Inzwischen gibt es längst 0,5- und 0,33-Liter-Varianten und der Begriff „Maß“ wäre daher irreführend. Zur Entstehung des Namens gibt es vor allem zwei Legenden, die beide ihre Berechtigung haben, deshalb kann man sich gerne aussuchen, welche man für wahrscheinlicher halten mag.
Die Sage von der Kugler Alm
Die populärere Geschichte führt uns ins Jahr 1922 nach Oberhaching bei München. An einem heißen Juni-Tag soll der Biergarten der Kugler-Alm von Tausenden fahrradfahrenden Ausflüglern regelrecht überrannt worden sein. Dem Wirt drohte in dieser Notlage das Bier auszugehen.
Was tun? Der Kugler-Wirt bewies Geistesgegenwart und mischte das verbliebene Bier kurzerhand zu gleichen Teilen mit Zitronen-Limonade. Und weil eine gute Geschichte den Verkauf beflügelt, präsentierte er das Getränk clever als eine eigens für die Radfahrer kreierte Spezialität – eine Mischung, die verhindern sollte, dass die Ausflügler betrunken vom Fahrrad fielen.
Aus der Not wurde so eine Tugend, und ein Klassiker war geboren. Warum der geschäftstüchtige Wirt seine Kreation nicht stolz nach sich selbst benannt und damit die „Kugler-Maß“ erfunden hat, blieb sein Geheimnis. Man stelle sich vor, wir würden dann heute im Biergarten „Zwei Kugler, bitte!“ rufen. Wäre doch auch ganz nett?
Die Sache mit den Vereinen
Jetzt haben wir uns gerade so schön mit der Kugler-Maß angefreundet, da kommt das große ABER: Denn historische Belege deuten eher darauf hin, dass die Kombi aus Bier und Limo noch älter ist. Also: Weiterlesen!
Demnach gründeten sich Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland zahlreiche Arbeiter-Radfahrer-Vereine. Reines Bier erwies sich für die Mitglieder während oder nach ihren Touren oft als zu schwer – es machte müde und träge. Die Zugabe von Limonade dagegen halbierte den Alkoholgehalt und verwandelte das Getränk in einen süffigen Durstlöscher. Die Verbindung aus „Radeln“ und „Radler“ gab es damit wohl bereits vor dem denkwürdigen Tag auf der Kugler-Alm. Na so was! Aber es geht sogar noch weiter, denn „Radler“ ist ja nicht die einzige Bezeichnung fürs besagtes „Radfahrer-Getränk“.
Radler, Alster oder Panaché? Eine Frage der Region!
„Radler“ heißt es überwiegend in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Andernorts heißt der Bier-Mix nämlich anders.
Alsterwasser – oder kurz „Alster“ – ist die feste Bezeichnung in Norddeutschland. Der Name geht auf die Alster in Hamburg zurück, denn die helle Mischung erinnerte farblich an das dortige Flusswasser (was wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen möchten, aber gesund klingt das nicht…)
Panaché schließlich ist die gängige Bezeichnung im französischsprachigen Raum und im Südwesten Deutschlands. In Deutschland kennen wir „panaschieren“ vor allem von Kommunalwahlen – auch da geht es ja letztlich um eine Mischung.
So unterschiedlich die Namen, so einig ist man sich beim Geschmack: Erfrischend soll es sein, leicht und durstlöschend.
Unser Bio-Naturradler alkoholfrei - Genuss mit Gutem Gewissen
An dieser Stelle sind wir nun endlich bei unserem Bio-Naturradler alkoholfrei angekommen – aus unserer Sicht das einzig wahre Radler für Radler, denn da sollte man am besten gar keinen Alkohol trinken.
Das Neumarkter Lammsbräu Bio-Naturradler alkoholfrei ist eine naturtrübe Spezialität, die das Beste aus zwei Getränkewelten zusammenbringt: Wir kombinieren unser naturtrübes Alkoholfreies zu gleichen Teilen mit unserer fruchtigen now Bio-Limo.
Das Ergebnis: Eine sanft hopfige Bier- und eine spritzig-frische Zitronennote, strohgelbe Farbe und ein erfrischend-leichter Charakter. Und weil bei uns alle Zutaten aus zertifiziert ökologischem Anbau stammen, schmeckt das Bio-Naturradler alkoholfrei nicht nur gut, es unterstützt auch unsere Bio-Bauern.
Jetzt aber: Ab aufs Rad!
Auch wenn es keine zwingende Voraussetzung ist, dass man radelt, möchten wir an dieser Stelle nun doch eine Lanze für das Zweirad brechen: Radeln ist gesund, macht Spaß und man sieht mehr von der Natur, die man gleichzeitig ein wenig vor Abgasen verschont. Vier Vorteile auf einmal – wenn du noch ein wenig nachdenkst, fallen dir sicher noch mehr ein.
Also ab aufs Rad! Wer weiß – vielleicht wartet ja am Ende der nächsten Radtour ein gut gekühltes Bio-Naturradler alkoholfrei auf dich?